Aufputschmittel (Stimulanzien)

Aufputschmittel (Stimulanzien)

 

Als Aufputschmittel (Stimulanzien) werden psychoaktive Substanzen bezeichnet, die anregend auf den Organismus wirken.

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Aufputschmittel (Stimulanzien) als Substanzen, die die Aktivität der Nerven anregen, erhöhen und/oder beschleunigen.

 

Das Gegenteil von Aufputschmittel (Stimulanzien) sind Beruhigungsmittel (Sedativa).

 

Aufputschmittel (Stimulanzien) und/oder Beruhigungsmittel (Sedativa) sind Psychopharmaka.

 

Koffein, Nikotin, Amphetamine (Speed), Ecstasy, Kokain und/oder Crystal, um nur einige namentlich zu nennen, sind z.B. alles Aufputschmittel (Stimulanzien).

 

Koffein ist die weltweit am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz.

 

Koffein wird z.B. über den täglichen Kaffee, Tee, Cola und/oder Energy-Drinks konsumiert, macht wach bzw. gaukelt dem Gehirn vor, dass man leistungsfähiger handeln kann als man ist, regt kurzfristig die Denkleistung an und macht abhängig.

 

Wenn ein Mensch über längere Zeit hohe Dosen Koffein zu sich nimmt, verändern sich die Nervenzellen.

 

Bereits nach 6 bis 15 Tagen starken Koffeinkonsums entwickelt sich eine derartige Toleranz.

 

Negative Effekte / Nebenwirkungen

 

Durch die koffeinspezifische Wirkung kommt es zu einem Ansteigen des Blutdruckes und der Körpertemperatur.

 

Nach dem Konsum großer Mengen Koffein reagiert der Organismus häufig mit

>  Schweißausbrüchen,

>  Zittern,

>  Kurzatmigkeit,

>  Nervosität,

>  Herzflattern,

>  Schlafstörungen,

>  Kopfschmerzen.

 

Kopfschmerzen können aufgrund der gefäßverengenden  Wirkung des Koffeins auf die Hirngefäße entstehen und der daraus resultierenden Minderdurchblutung entstehen.

 

Durch die unspezifische Aktivierung des gesamten Organismus reagieren manche Menschen nach dem Konsum von Koffein auch mit Angstzuständen.

 

Mögliche Langzeitfolgen

 

Langjähriger, übermäßiger Koffeinkonsum kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen.

 

Nach häufigem Koffeinkonsum reagiert der Körper mit Toleranz: Es muss mehr konsumiert werden, um ähnliche Wirkungen wieder zu verspüren.

 

Dieser Mechanismus erklärt auch die Tatsache, dass starke Kaffeetrinker/-innen selbst am späten Abend Kaffee konsumieren können ohne danach unter Schlafstörungen zu leiden.

 

Entzugserscheinungen

 

Wird der Koffeinkonsum stark verringert, können Entzugserscheinungen auftreten.

 

Weiter siehe auch unten angefügte Videos.

 

Auch einige Appetitzügler gehören ebenfalls zu den Aufputschmittel (Stimulanzien).

 

Eine große Anzahl von Aufputschmittel (Stimulanzien) wie z.B. Amphetamine (Speed), MDMA (Ecstasy) und/oder Methamphetamine (Crystal) werden auch in der Party- und Drogenszene verwendet um einen Rausch herbeizuführen.

 

Gefahren / Nebenwirkungen:

 

Viele Aufputschmittel (Stimulanzien) haben bei missbräuchlicher Verwendung ein Abhängigkeitspotenzial.

 

Überdosierungen von Aufputschmittel (Stimulanzien) können je nach Substanz z.B. Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und/oder Übelkeit bewirken.

 

Die psychischen Symptome schließen z.B. Erregung, Aggressivität, Selbstüberschätzung und/oder Schlaflosigkeit ein.

 

Bei Kokain und bei vielen Amphetamin-Derivaten wie z.B. Speed, Ecstasy u.v.a.m. ist der Ausbruch von Psychosen möglich.

 

Bitte beachten Sie:

Dieser Artikel informiert über ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt auch keine Anamnese und auch keine Arzt-Diagnose!


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