Sucht / Abhängigkeit:

Alltagsdrogen Volksdrogen

Alltagsdrogen / Volksdrogen

 

Eine Gesellschaft abhängig und dadurch manipulierbar auf Drogen?

 

Fast jeder Mensch in den westlichen Industrienationen ist den ganzen Tag auf Drogen – sogenannte Alltagsdrogen / Volksdrogen.

 

Drogen im Allgemeinen sind Substanzen, die in die natürlichen Abläufe und Funktionen des Organismus eingreifen und Stimmungen, Gefühle und Wahrnehmungen beeinflussen.

 

Alltagsdrogen zeichnen sich dadurch aus, dass sie überall jederzeit verfügbar und leicht zugänglich sind.

 

Hinzu kommt noch die intensive Konsum-Ermunterung durch Werbung, die z.B. alkoholische Getränke und Zigaretten in Verbindung bringt mit einem scheinbar positiven Lebensstil, mit Geselligkeit, Zufriedenheit, Abenteuer, Unabhängigkeit, Entspannung, Freiheit usw., während Medikamente insbesondere mit dem Versprechen der Wiederherstellung  oder einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit beworben werden.

 

Die Namen dieser alltäglich konsumierten und gesellschaftlich völlig akzeptierten Alltagsdrogen / Volksdrogen lauten:

 

Zucker, Schokolade/Kakao, Glutamat, Kaffee, Tee, Koffein, Rauchen, Tabakwaren, Nikotin, Alkohol, Medikamente wie z.B. Aufputschmittel, Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Antidepressiva, TV/Fernsehen, Internet, PC/Computer/Spiele-Konsolen, Handys/Smartphones, Sex-Sucht, Spielsucht / Spielcasinos, Cybersex-Sucht / Internetsex-Sucht / Porno-Sucht, Adrenalin-Sportarten wie z.B. Fallschirmspringen, Bungeejumping, Motorradfahren, Laufen/Jogging, Radrennfahren u.v.a.m…

 

Fast jeder konsumiert bzw. setzt einen Großteil dieser Alltagsdrogen / Volksdrogen täglich in seinem Körper frei, ist sich aber oftmals nicht bewusst, dass es sich um teilweise sehr stark wirksame Substanzen handelt, die zusammengefasst vor allem eins tun:

 

Kurzfristig schöne Gefühle von Energie, Glück, Geschmack, Genuss, Entspannung, Wohlbehagen, Ekstase usw. zu erzeugen – aber leider auch Abhängigkeiten und Gesundheitsschädigungen sowie deren Folgen und Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und dem sozialen Miteinander.

 

Alltagsdrogen / Volksdrogen wirken über Neurotransmitter im Gehirn hochgradig psychoaktiv.

 

Meistens werden Endorphine oder Exorphine freigesetzt.

 

Diese docken an die körpereigenen Opioid-Rezeptoren an und wirken so wie Morphium.

 

Unser Körper selbst besitzt die Fähigkeit, körpereigene Drogen herzustellen und dies hat auch seinen Sinn.

 

Weniger sinnvoll ist es, wenn der Organismus abhängig von außen konsumhaft durch Alltagsdrogen / Volksdrogen stimuliert wird…

 

All dieses soll einmal die gesellschaftlichen, soziologischen Dimensionen und die Zusammenhänge zwischen dem Konsum von Alltagsdrogen / Volksdrogen und dem kollektiven Verhalten unserer Gesellschaft aufzeigen.

 

Kaffee, Tee, Medikamente, Zigaretten, Alkohol & weitere aufputschende Alltagsdrogen / Volksdrogen spielen eine große Rolle in der Gesellschaft, stellen aber nur die Spitze des Eisbergs dar…

 

Siehe auch unten angefügte Videos.

 

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Alltagsdrogen / Volksdrogen:

 

Zucker:

In so gut wie allen Lebensmitteln, die heute konsumiert werden, befindet sich Zucker.

 

Purer Zucker ist Gift.

 

Zucker geht direkt ins Blut, lässt den Insulin- und Serotoninspiegel ansteigen, setzt kurzfristig Glücksgefühle frei (Euphorie) und macht psychisch abhängig, da der Zucker sofort verbrannt wird und nur ein kurzes High erreicht wird.

 

Mehr als einen kurzen Kick gibt es aber nicht; es tut weder unserem Organismus gut, noch hält die Wirkung lange an.

 

Daher greift man immer wieder neu zu zuckerhaltigen Produkten.

 

Zucker in Kombination mit Kakao (z.B. Schokolade) ist besonders beliebt, denn Kakao hat die gleiche Wirkung wie Zucker und somit verstärken sich beide noch gegenseitig.

 

Zucker schwemmt Mineralstoffe und Vitamine aus dem Körper und schädigt u.a. den Darm.

 

Eine (1) normale 1-Liter-Flasche Cola enthält 109 g Zucker = 36 (!) Stück Würfel-Zucker...

 

Weiter siehe auch unten angefügte Videos.

 

Bitte beachten Sie:

Dieser Artikel informiert über ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt auch keine Anamnese und auch keine Arzt-Diagnose!

 

 

Glutamat:

Mononatriumglutamat, Natriumglutamat oder neuerdings auch Hefeextrakt genannt, ist ein Geschmacksverstärker und geht direkt ins Gehirn, indem die Blut-Hirnschranke überwunden wird.

 

Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift: Es erzeugt künstlich Appetit, in dem es unter anderem die Funktion unseres Stammhirns stört...

 

Das Stammhirn regelt neben den elementaren Körperfunktionen auch unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch unseren Hunger bzw. Appetit.

 

Man isst und isst und isst...

 

Durch die Störungen verursacht das Glutamat Schweißausbrüche, Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen.

 

Glutamat führt bei sensibleren Menschen häufig auch zu Migräne...

 

Die Sinneswahrnehmung wird deutlich eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach dem Konsum von Glutamat bis zu mehreren Stunden lang nachhaltig ab.

 

Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirken oder sogar zum Soforttod durch Atemlähmung führen.

 

Glutamat zerstört die Fähigkeit für normale Geschmacksfähigkeit…

 

Enthalten ist Glutamat z.B. so gut wie in allen Snacks, Chips, Gewürzmischungen, Fertiggerichten, Fast Food usw.

 

Glutamat wird neuerdings ganz harmlos Hefeextrakt genannt, weil man durch sachkundige und kritische Verbraucher/Konsumenten Umsätze und damit Gewinne verloren hatte.

 

Glutamat heißt auf Zutatenlisten auch:

Geschmacksverstärker, E-6xx, Kaliumglutamat, Calciumglutamat, Glutaminsäure, Aroma, Guanylat, Würze, Würzsalz, Würzsoße, Würzstoff, Würzmittel etc…

 

Weiter siehe auch unten angefügte Videos.

 

Bitte beachten Sie:

Dieser Artikel informiert über ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt auch keine Anamnese und auch keine Arzt-Diagnose!

 

 

Koffein:

Koffein gehört zu den psychotropen Substanzen aus der Gruppe der Aufputschmittel / Stimulantien.

 

Koffein ist der anregend wirkende Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Mate, Guaraná und Energy-Drinks.

 

In reiner Form tritt es als weißes, geruchloses, kristallines Pulver mit bitterem Geschmack auf.

 

Koffein ist weltweit die am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz.

 

Koffein wird z.B. über den täglichen Kaffee, Tee, Cola und/oder Energy-Drinks konsumiert, macht wach bzw. gaukelt dem Gehirn vor, dass man leistungsfähiger handeln kann als man ist, regt kurzfristig die Denkleistung an und macht abhängig.

 

Wenn ein Mensch über längere Zeit hohe Dosen Koffein zu sich nimmt, verändern sich die Nervenzellen.

 

Bereits nach 6 bis 15 Tagen starken Koffeinkonsums entwickelt sich eine derartige Toleranz.

 

Negative Effekte / Nebenwirkungen

 

Durch die koffeinspezifische Wirkung kommt es zu einem Ansteigen des Blutdruckes und der Körpertemperatur.

 

Nach dem Konsum großer Mengen Koffein reagiert der Organismus häufig mit

>  Schweißausbrüchen,

>  Zittern,

>  Kurzatmigkeit,

Nervosität,

>  Herzflattern,

Schlafstörungen,

>  Kopfschmerzen.

 

Kopfschmerzen können aufgrund der gefäßverengenden  Wirkung des Koffeins auf die Hirngefäße entstehen und der daraus resultierenden Minderdurchblutung entstehen.

 

Durch die unspezifische Aktivierung des gesamten Organismus reagieren manche Menschen nach dem Konsum von Koffein auch mit Angstzuständen.

 

Mögliche Langzeitfolgen

 

Langjähriger, übermäßiger Koffeinkonsum kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen.

 

Nach häufigem Koffeinkonsum reagiert der Körper mit Toleranz: Es muss mehr konsumiert werden, um ähnliche Wirkungen wieder zu verspüren.

 

Dieser Mechanismus erklärt auch die Tatsache, dass starke Kaffeetrinker/-innen selbst am späten Abend Kaffee konsumieren können ohne danach unter Schlafstörungen zu leiden.

 

Entzugserscheinungen

 

Wird der Koffeinkonsum stark verringert, können Entzugserscheinungen auftreten.

 

Weiter siehe auch unten angefügte Videos.

 

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Nikotin / Tabak-Rauchen:

Nikotin wird hauptsächlich durch das Rauchen von Zigaretten konsumiert.

 

Nikotin wirkt direkt auf das menschliche „Belohnungssystem“ im Gehirn und setzt die Neurotransmitter Acetylcholin, Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphine frei, erzeugt dadurch „Glücksgefühle“ und macht sowohl physisch als auch psychisch abhängig.

 

Seitdem die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens sowie des Passivrauchens wissenschaftlich belegt wurden, wird das Thema öffentlich verstärkt wahrgenommen und diskutiert.

 

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr über 6 Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums; rund 10% davon durch Passivrauchen.

 

Der wirtschaftliche Schaden liegt bei rund 950 Milliarden Dollar ($) pro Jahr.

 

Weltweit rauchen ca. 1,1 Milliarden Menschen.

 

Rauchen und soziale Schichten

 

Der Anteil von Rauchern ist vergleichsweise erhöht in sozialen Schichten mit niedriger Bildung bzw. niedrigem sozioökonomischen Status.

 

Dies belegten laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter anderem Studien aus Indien, Polen und Großbritannien.

 

Laut einer 2004 veröffentlichten Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) beträgt in Deutschland der Raucheranteil bei Männern mit einem Einkommen von weniger als 730 € im Monat 43%; bei Männern mit einem Einkommen oberhalb von 3.350 € liegt der Anteil nur bei 23%.

 

Von Personen, die einfache, manuelle Tätigkeiten ausüben, rauchen etwa 50%.

Der Anteil der Raucher in der Gruppe der Ärzte sowie Gymnasial- und Hochschullehrer liegt dagegen bei etwa 15%.

 

Die Mikrozensus-Daten von 1995 zeigten:

Zu den Männerberufen mit der höchsten Raucherquote zählen Bauhilfsarbeiter (54% Raucher), Straßenbauer (53%), Transportarbeiter (52%), Dachdecker (51%) und Berufskraftfahrer (40%).

 

Zu den Männerberufen mit der niedrigsten Raucherquote zählen Landwirte (17% Raucher), Elektroingenieur (17%), Volksschullehrer (16%), Gymnasial- und Hochschullehrer (13%).

 

Bei den Frauen sieht es folgendermaßen aus:

Gastwirtinnen (45% Raucherinnen), Altenpflegerinnen (36%), Kassiererinnen (35%), Putzfrauen (35%), Krankenpflegehelferinnen (34%), Lehrerinnen (16%), Ärztinnen (11%), Gymnasiallehrerinnen (11%) und Landwirtinnen (9%).

 

Die finanzielle Belastung für deutsche Raucher, die eine (1) Schachtel Zigaretten täglich rauchen, betrug im Jahr 2016 rund 2.200,00 € pro Jahr.

 

Tabak-Abhängigkeit:

 

Der Zigarettenrauch weist ein sehr hohes Suchtpotenzial auf.

 

Nikotin hat in Verbindung mit anderen Stoffen im Tabakrauch ein extrem hohes Abhängigkeitspotenzial und kann sehr schnell zu einem abhängigen Verhalten führen.

 

Das Abhängigkeitspotenzial von Tabakrauch liegt laut David Nutt zwischen Alkohol und Kokain, wobei das physische Abhängigkeitspotenzial dem von Alkohol bzw. Barbituraten und das psychische Abhängigkeitspotenzial dem von Kokain entspricht.

 

Beim Rauchen wird das in der Zigarette enthaltene Nikotin freigesetzt und erreicht innerhalb von 10 bis 20 Sekunden das Gehirn, wo es auf bestimmte Rezeptoren im Gehirn wirkt und eine Reihe physiologischer Reaktionen auslöst, in deren Verlauf die Ausschüttung ganz bestimmter Botenstoffe aktiviert wird.

 

Das hohe Suchtpotenzial des Tabakrauchs wird neben der direkten Wirkung auf die Rezeptoren im Gehirn vor allem der Beeinflussung des Dopaminsystems, insbesondere dem Belohnungszentrum des Gehirns zugeschrieben.

 

Durch das körpereigene Dopamin wird maßgeblich der Belohnungseffekt des Rauchens vermittelt (vorgegaukelt), so dass unser Gehirn die Aufnahme als unmittelbar existenziell notwendige Handlung interpretiert.

 

Vor allem ist von Bedeutung, dass Nikotin in Verbindung mit anderen Stoffen im Tabakrauch, unterschwellig das Verlangen nach einem Tabakerzeugnis erzeugt und durch das immer kürzer werdende gewöhnungsbedingte Reiz-Reaktions-Intervall eine immer stärker ausgeprägte Abhängigkeit in Form von erhöhtem Tabakkonsum entsteht.

 

Mögliche Entzugssymptome können sein:

> Gereiztheit

> Aggressivität

> Innere Unruhe

> Nervosität

> Kreislaufbeschwerden

> Kopfschmerzen

> Schweißausbrüche

> Depressionen u.v.a.m.

 

Die psychische Abhängigkeit durch eingeprägte Verhaltensmuster, die sich im Laufe einer „Raucherkarriere“ entwickeln, kann nach dem körperlichen Entzug auch nach Jahren noch vorhanden sein.

 

Die Rückfallwahrscheinlichkeit bei Rauchern, die ohne Hilfsmittel mit dem Tabakkonsum aufhören, liegt bei 97% (!) innerhalb von sechs (6) Monaten nach dem Rauchstopp.

 

Tabakzusatzstoffe

Die von den Herstellern dem Tabak teilweise beigegebenen Stoffe wie z.B. Ammoniumsalze und/oder Menthol beschleunigen das Anfluten des Nikotins im Blut.

 

Menthol dämpft den Hustenreiz und betäubt die schmerzenden Atemwege.

 

Zuckerstoffe und Kakao nehmen z.B. dem Rauch die Schärfe.

 

Forschungsgeschichte: Rauchen & Krebs

 

Mitte der 1990er Jahre wurde schließlich der Nachweis erbracht, dass das Benzopyren im Tabakrauch das Tumor-Suppressor-Gen p53 beschädigt.

 

Dieses Gen ist für die Reparatur von Defekten in der DNA zuständig, wodurch die Bildung von Tumorzellen und somit die Entstehung von Krebs verhindert wird.

 

Damit war neben Forschungsergebnissen durch Statistiken und Tierversuche usw. auch der direkte kausale Zusammenhang zwischen Rauchen und Krebs belegt.

 

Weiter siehe auch unten angefügte Videos.

 

Bitte beachten Sie:

Dieser Artikel informiert über ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt auch keine Anamnese und auch keine Arzt-Diagnose!

 

 

Alkohol:

 

Alkohol ist ein schädliches Zellgift.

 

Alkohol entzieht jeder Zelle Flüssigkeit in Form von Wasser und beeinträchtigt dadurch deren Funktion.

 

Alkohol enthemmt und macht auch u.a. aggressiv.

 

40 – 60 Gramm reiner Alkohol täglich wirkt schädlich.

 

Bei Dauerkonsum wird der gesamte Organismus geschädigt.

 

Die Gehirnzellen sterben ab und die intellektuelle Leistung sowie Denkfähigkeit wird dauerhaft vermindert.

 

Alkohol ist die wohl schädlichste Alltagsdroge, die eine Gesellschaft je dauerkonsumiert hat.

 

Umso erschreckender ist es, dass Alkohol bei uns derart akzeptiert ist…

 

Weiter siehe bei:

https://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholkrankheit

sowie auch bei den unten angefügten Videos.

 

Bitte beachten Sie:

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Schmerzmittel:

 

Schmerzmittel (Analgetikum) zählen zu den am häufigsten verwendeten Arzneimitteln und werden oft unkontrolliert und teilweise missbräuchlich eingenommen.

 

Kopfschmerzmittel bzw. Medikamente aller Art sind die wahren Schmiermittel unserer Gesellschaft.

 

Schließlich stellen sie den reibungslosen Übergang von einer Alltagsdroge / Volksdroge zur nächsten sicher. Das Motto lautet: Lust gewinnen – Schmerz vermeiden.

 

Schmerzmittel (Analgetikum) sind ebenfalls Opiate.

 

Zwei (2) Millionen Süchtige allein in Deutschland.

 

Weiter siehe auch unten angefügte Videos.

 

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Schlafmittel:

Ein Schlafmittel (Hypnotikum) ist ein Stoff, der, durch Verminderung der Aktivität des Wachsystems im Gehirn, den Schlafvorgang fördert.

 

Dabei gibt es fließende Übergänge zu den Beruhigungsmitteln (Sedativa) einerseits und zu den Betäubungsmitteln (Narkotika) andererseits.

 

Schlafmittel (Hypnotika) sind Psychopharmaka und verändern mit ihrer schlaffördernden Wirkung das natürliche Schlafprofil.

 

Benzodiazepine (Benzos)

 

Benzodiazepine sind eine Stoffgruppe mit beruhigenden, angstlösenden, krampflösenden und schlaffördernden Wirkungen, wobei sich die einzelnen Substanzen in Wirkdauer und Wirkstärke unterscheiden.

 

Gebräuchliche Vertreter sind z.B. Nitrazepam®, Triazolam®, Flurazepam® oder Temazepam®.

 

Sie wirken hauptsächlich auf die Stadien II, III (Verlängerung) des synchronisierten Schlafes, die REM-Phase wird so gut wie nicht beeinflusst.

 

Benzodiazepine sind nicht zur Langzeitanwendung als Schlafmittel geeignet und dürfen in der Regel nicht länger als vier (4) Wochen benutzt werden, da sie sonst abhängig machen.

 

Die Gefahr, ein Abhängigkeitssyndrom zu entwickeln, gilt als erhöht.

 

Todesfälle durch falsche Anwendung oder nach versuchtem Suizid sind äußerst selten.

 

Barbiturate

 

Barbiturate sind potente Schlafmittel mit hohem Risiko, da sie dosisabhängig schlafzwingend wirken.

 

Sie haben eine relativ lange Halbwertzeit und besitzen daher als unerwünschte Neben- und Nachwirkungen Müdigkeit und Abgeschlagenheit am folgenden Tag; dem sogenannten „Hangover“.

 

Ferner unterdrücken sie den für die Erholung wichtigen REM-Schlaf, wodurch es zu einem REM-Rebound kommen kann.

 

Es sind tödliche Überdosierungen möglich, insbesondere auch in Verbindung mit gleichzeitigem Alkoholkonsum, da eine Wirkungspotenzierung resultiert.

 

1993 wurde die allgemeine Zulassung in der Indikation „Schlafmittel“ in Deutschland vom Bundesgesundheitsamt widerrufen.

 

Barbiturate werden deshalb als Schlafmittel so gut wie nicht mehr verwendet.

 

Seltene Ausnahmen sind Schlafstörungen, die mit den sonstigen Mitteln nicht ausreichend gelindert werden können.

 

Dabei müssen heutzutage ansonsten übliche und wirksame Schlafmittel mehrfach versagt haben.

 

In solchen Fällen kann ein individueller Heilversuch des Arztes im Rahmen des sogenannten zulassungsüberschreitenden Einsatzes in enger Absprache mit dem Patienten ärztlich indiziert und somit juristisch gerechtfertigt sein.

 

Dies setzt besondere Aufklärungs- und Dokumentationspflichten des Arztes sowie die vollumfängliche Instruktion des Patienten zu den möglichen Risiken des individuellen Vorgehens voraus.

 

Strukturell der Barbitursäure nahestehend ist das nicht mehr als Schlafmittel gebräuchliche Derivat Thalidomid (Contergan®).

 

> Nebenwirkungen und Missbrauch

 

Regelmäßiger Gebrauch von Schlafmitteln erhöht gemäß einer britischen Studie das Risiko, an Krebs zu erkranken.

 

Es gibt mehrere Gründe und Formen des Missbrauchs von Schlafmitteln.

 

Über mehr als zwei (2) Wochen eingenommene Schlafmittel führen oft schon zur Abhängigkeit.

 

Mehr als eine (1) Millionen (!) Menschen sind in Deutschland von Schlafmitteln (Benzodiazepinen) abhängig.

 

Fatalerweise führt das Absetzen der Medikamente (Schlafmittel) zu starken Entzugserscheinungen und zusätzlichen Schlafstörungen, was bei erneuter Einnahme der Schlafmittel zu einem Teufelskreis führt.

 

Empfohlen wird deshalb ein Entzug in einer spezialisierten Sucht-Klinik.

 

Es gibt Fälle, in denen körperliche Überlastungssymptome (z.B. Schlaflosigkeit etc.) durch Schlafmittel behandelt werden.

 

Dies ist jedoch nur als Sofortmaßnahme sinnvoll (maximal zwei (2) Wochen), da nur die Symptome bekämpft werden; die eigentliche Ursache muss in einem zweiten Schritt parallel dazu ebenfalls behoben werden.

 

Ein krimineller Missbrauch von Schlafmitteln sind die sogenannten K.o.-Tropfen.

 

Antidepressiva und/oder Schmerzmittel (Analgetika) und/oder Opium aus Schlafmohn können schlaffördernde Nebenwirkungen aufweisen.

 

Weiter siehe auch unten angefügte Videos.

 

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TV / Fernsehen:

 

Soziologische Betrachtung

Fernsehen ist ein Massenmedium und hat sich seit den 1950er Jahren in den Industriestaaten zum Leitmedium entwickelt.

 

Inzwischen haben rund 95% der deutschen Haushalte mindestens ein (1) Fernsehgerät, 40% davon sogar zwei (2) oder mehr.

 

Für viele Menschen ist Fernsehen Teil des Alltags geworden und strukturiert oft sogar den Tagesablauf.

 

Fernsehen erfährt eine Zuwendung durch alle Schichten und Altersgruppen unserer Gesellschaft und tritt mit einer zuvor nicht gekannten Wirksamkeit an die Stelle aller Institutionen mit publizistischem Anspruch, ohne diese aber vollständig zu ersetzen.

 

Statistisch gesehen sitzt der Bundesbürger im Durchschnitt ca. 3½ Stunden täglich passiv vor dem Fernsehen und lässt sich „entertainen“.

 

Das ist Wahnsinn!

Denn 3½ Stunden ist ungefähr das, was der durchschnittliche Bundesbürger auch an Freizeit hat…

Und sozial schwache Schichten kommen da noch auf ganz andere Zahlen…

 

In den USA beispielsweise sahen laut einer Studie im Jahr 2008 die Zuschauer pro Tag fünf (5) Stunden Fernsehen.

 

Fernsehen ist mittlerweile zur Grundlage der allgemeinen Geschmacks- und Stilbildung geworden und beeinflusst auch die gesellschaftliche Kommunikation.

 

Durch das verstärkte Aufkommen von Privatsender seit Mitte der 80er-Jahre verbunden mit Spartenkanälen mit genau auf den Fernsehzuschauer zugeschnittener Werbung, verbunden mit der wachsenden Rolle des Internets bzw. digitalen Fernsehens und der neuen sozialen Medien im gesellschaftlichen Leben, wurde und wird unsere Gesellschaft aufgespalten mit dem Ziel der Konsum-Steigerung durch absolut zielgerichteter Werbung und damit Manipulation sowie gleichzeitiger Schwächung/Rückbau der Solidar-Gemeinschaft.

 

Dies bewirkt eine zunehmende Zersplitterung und Fragmentierung der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Kommunikation.

 

Werbung mit Werbe-Slogans wie beispielsweise „Geiz ist geil“, „Mehr für mich“ oder „Mein Auto. Mein Haus. Meine Yacht.“ usw. produzieren geradezu Egoisten, Egozentriker und Narzissten die ihr „ich“ auf/durch materiellem Konsum stützen, aufbauen und/oder gar definieren und somit zu perfekten "Konsum-Junkies" gemacht werden (siehe auch unten angefügte Videos "Kaufsucht" + "Gelenkte Konsum-Gesellschaft").

 

Konsum ist und bleibt aber immer nur eine kurzfristige Ersatzbefriedigung die, immer wieder Nachschub benötigt…

 

Damit bewusst und sachgemäß umgehen zu erlernen, ist z.B. Aufgabe der Medienpädagogik.

 

Das Fernsehen hat, wie alle Medien, oft einen Einfluss auf die Meinungsbildung der Konsumenten.

 

Da die Inhalte des Fernsehens jedoch öfter als andere Medien transportiert werden, hat es hierbei eine vorrangige Bedeutung.

 

> Negative Auswirkungen

 

Medienkritiker wie Neil Postman befürchten durch den wachsenden Medienkonsum einen Verfall von moralischen Verhaltensregeln.

 

Speziell die Darstellung von Gewalt im Fernsehen wird kritisiert.

 

Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Fernsehsendungen mit Darstellungen von Gewalt und gewalttätigem Verhalten.

 

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass die Höhe des Fernsehkonsums in der Kindheit mit dem später erreichten Bildungsabschluss in Beziehung steht, das heißt, je höher der Fernsehkonsum, desto niedriger/schlechter der Bildungsabschluss.

 

Außerdem wird hoher Fernsehkonsum in der Kindheit und Jugend mit Übergewicht bzw. einem überdurchschnittlich hohen Body-Mass-Index (BMI), Bewegungsmangel, schlechter körperlicher Fitness, Tabakrauchen und den entsprechenden Folgeerkrankungen im Erwachsenenalter in Verbindung gebracht.

 

Auch das Gegenteil ist möglich: diskutiert werden Zusammenhänge zwischen bestimmten Fernsehformaten (z.B. Germany’s Next Topmodel) und Magersucht usw.

 

Neurologische Annomalie

 

Fernsehen setzt Endorphine frei und wirkt nachgewiesenermaßen hypnotisierend.

 

Beim Fernsehen wird die linke Gehirnhälfte nahezu deaktiviert.

 

Wenn man fernsieht, wechselt die Gehirnaktivität von der linken zur rechten Seite.

 

Inhalte werden ähnlich wie bei der Hypnose ins Unterbewusstsein übertragen und schaffen Verhaltensänderungen, die nicht mehr bewusst wahrgenommen werden.

 

Experimente von Krugman haben gezeigt, dass beim Fernsehen die rechte Gehirnhälfte doppelt so aktiv ist wie die linke und dies nennt man eine neurologische Annomalie.

 

Eine neurologische Annomalie lässt eine Menge körpereigene Opiate freiwerden: Endorphine.

 

Endorphine sind strukturell identisch mit Opium und seine Derivate (Morphin, Codein und Heroin).

 

Aktivitäten die Endorphine freisetzen, verändern das Verhalten eines Menschen enorm.

 

Beim Fernsehen kann das Gehirn im Nachhinein nicht mehr unterscheiden, ob es sich um eine reale Erinnerung oder Fernsehen gehandelt hat.

 

Die Bilder werden nicht unterschieden.

 

Man kann noch nicht einmal unterscheiden, ob es sich um die eigenen Gedanken handelt.

 

Wer regelmäßig lange fernsieht, wird de facto programmiert bzw. umprogrammiert…

 

Die Folge ist, dass die Masse der Menschen beliebig manipuliert werden kann:

 

Zum Beispiel

glauben 75% aller amerikanischen Frauen, dass sie zu dick sind, weil sie im Fernsehen immer wieder abgemagerte Modells zu sehen bekommen (z.B. in der Werbung etc.) und sich mit diesen Bildern über kurz oder lang identifizieren.

 

Unser menschliches Gehirn ist auch nicht darauf ausgerichtet, z.B. täglich Gewaltszenen und so schnell wechselnden Bilder wie im TV / Fernsehen ausgesetzt zu sein.

 

Britische Gefangene werden z.B. ruhig gehalten, indem man ihnen einfach einen Fernseher bereitstellt.

 

Fernsehen führt zu hypnotischen Zuständen, die den Verstand abschalten und die Bilder und/oder Inhalte direkt ins Unterbewusstsein übertragen.

 

Dieses ist vor allem bei kleinen Kindern desaströs, denn diese können noch nicht zwischen Illusion und Wirklichkeit unterscheiden und halten das was sie sehen, für real…

 

Mehr und mehr nimmt übrigens das Internet diese Rolle ein mit dem Unterschied, dass der Einzelne nicht nur als Empfänger agiert sondern auch als Sender und somit ein aktiver Austausch entstehen kann.

 

Die Masse aber nutzt das Internet für Konsum (z.B. Pornographie, Online-PC-Spiele, Lifestyle, Unterhaltungsfilme, Kauf/Verkauf, Popkultur usw.) und überträgt das Wesen des Fernsehens auf das Internet…

 

Bitte beachten Sie:

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Handys / Mobilfunk:

 

1.) Bezüglich „Handy-Sucht“ siehe unten angeführte Videos.

 

2.) Neuster Stand der Forschung zu Mobilfunk & Gehirntumoren (Gliome):

Gericht in Italien erkennt Hirntumor durch Handy-Telefonieren als Berufskrankheit an!

 

Weltweit berichteten Medien im April 2017 unter der Schlagzeile „Tumor durch Handy als Berufskrankheit anerkannt“ über ein Urteil in Italien.

 

Der Geschädigte telefonierte 15 Jahre lang täglich mehr als 3 Stunden mit dem Handy.

 

Er bekam nun eine monatliche Rente von 500,- Euro von der Unfallversicherung zugesprochen.

 

Auch in den USA stehen vor dem höchsten, obersten Gericht, dem Supreme Court, Entschädigungsklagen zur Entscheidung an, wie der Film „Thank you for Calling“ dokumentiert.

 

Diese Gerichtsprozesse stützen sich inzwischen auf signifikante Studienergebnisse, die in einer neuen, auch auf Deutsch zugänglichen Arbeit zusammengefasst sind.

 

Die schwedischen Epidemiologen und Onkologen Michael Carlberg und Prof. Lennart Hardell von der Universität Örebro legen unter dem Titel „Bewertung des Gliom-Risikos im Zusammenhang mit der Nutzung von Mobil- und/oder Schnurlos-Telefonen unter Verwendung der Kriterien zur Assoziation oder Kausalität nach Bradford Hill von 1965“ einen umfangreichen Review über den gegenwertigen Stand der Forschung zu den Krebsrisiken der nicht-ionisierenden Strahlung des Mobilfunks vor.

 

Die Untersuchung kommt zu folgendem Schluss:

„Hochfrequente Strahlung sollte als ein Karzinogen eingestuft werden, das beim Menschen Gliome (Gehirntumore) hervorrufen kann“.

 

Das Risiko, durch das Telefonieren mit Handys bzw. Schnurlos-Telefone ein Gliom (Gehirntumor) zu bekommen, erhöht sich in Abhängigkeit von der Nutzungsdauer um das 2- bis 3-fache.

 

Als Konsequenz fordern sie: „Die derzeit gültigen Richtlinien zur Exposition gegenüber hochfrequenter Strahlung müssen überarbeitet werden.“

 

Die Basis der Analyse von Carlberg und Prof. Hardell sind Studienergebnisse der letzen 15 Jahre.

 

Bezüglich „Handy-Sucht“ siehe unten angeführte Videos.

 

Bitte beachten Sie:

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Adrenalin-Sportarten:

Adrenalin-Sportarten wie Bunjeejumping, Fallschirmspringen usw. sind kurzfristig adrenalinfördernd (Kick).

 

Laufen/Jogging und andere normale Sportarten setzen nach einiger Zeit körpereigene Opiate und Morphine frei.

 

Bitte beachten Sie:

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Cybersex-Sucht / Internetsex-Sucht / Porno-Sucht:

Online-Sexsucht | Internet-Sexsucht | Cyber-Sexsucht | Porno-Sucht

 

Cybersex – die heimliche Versuchung!

Sex überall und jederzeit!

Durch Internet, PC/Computer, Tablets und/oder Handys ist Pornografie weltweit zugänglich und mit nur zwei Mausklicks – gratis/kostenlos, jederzeit verfügbar und anonym.

 

Das Angebot reicht von bewegten Bildern und Fotos über Sex-Chats, Webcam-Sex bis zu Plattformen für erotische Treffen und Seitensprünge usw.

 

Vor dem Bildschirm ist sexuell alles möglich – ohne Rücksicht und/oder soziale Hemmungen.

 

Gibt man bei Google® „Sex“ ein, findet man über drei (3) Milliarden (!) Einträge.

 

Ca. 45% aller Erwachsenen haben schon einmal pornografische Webseiten aufgesucht.

 

Beim Sex bzw. bei/nach einem Orgasmus setzt das körpereigene Belohnungssystem als „Dank und Belohnung für die Fortpflanzungsmühen“ Endorphine frei.

 

Das Wort Endorphin ist eine Wortkreuzung aus endogenes Morphin mit der Bedeutung: Ein vom Körper selbst produziertes Opioid (Opiat).

 

Schätzungen sprechen von ca. zwei (2) Millionen Internetsüchtigen in Deutschland, davon sind geschätzt 500.000 cybersexsüchtig (Quelle: PINTA-Studie, Prävalenz der Internetabhängigkeit; Bundesgesundheitsministerium).

 

90% davon sind Männer.

Frauen empfinden bei Pornografie tendenziell eine niedrigere Körperzufriedenheit.

 

Was am Internetsex reizt, ist sichtbar gewordene Fantasie aller nur denkbaren Praktiken – Der Kick zwischen Faszination, Abscheu, Erregung und Heimlichkeit.

 

Tückisch daran ist:

Je mehr man guckt, umso mehr prägen sich die Bilder Vorstellungen, Vorlieben und Wünsche im Gehirn ein.

 

Sie setzen sich im Kopf fest!

 

Und aus vielleicht anfänglicher Inspiration oder Ablenkung wird prägende Gewohnheit.

 

Was man im Netz alles sehen kann, ist meist weit weg von dem, was sexuell in der Partnerschaft möglich oder lebbar ist.

 

„Normaler“ häuslicher Sex wird im Vergleich dazu langweilig und/oder zu kompliziert.

 

Bei pornografischem Sex geht’s meist ohne viel Worte gleich zur Sache, der Geschlechtsverkehr entbehrt häufig Respekt, echten Kontakt, liebevolle Zärtlichkeit und Innigkeit.

 

> Folgen von zu viel Internetpornos:

 

All das Vorgenannte führt zu folgendem Konflikt:

Mehr und mehr fixiert und „trainiert“ auf spezielle sexuelle Praktiken, ohne die man keine Befriedigung mehr erlebt, wird das Ungewöhnliche normal, sodass gewöhnlicher „normaler“ Sex nicht mehr ausreicht.

 

Man braucht immer intensivere, extreme bis hin zu destruktiver Stimulierung.

 

Man vergleicht und kritisiert z.B. den Körper und/oder das Verhalten des Partners bzw. der Partnerin und verliert zunehmend das Interesse und die Lust am partnerschaftlichen „normalen“ Sex.

 

Den lebt man heimlich mit der „unsichtbaren Affäre“ im Internet, auf die man ja jederzeit zugreifen kann.

 

> Die Folgen / Auswirkungen:

 

Statt durch körperlicher Nähe, Innigkeit und Vertrauen ein Zusammengehörigkeitsgefühl („Wir-Gefühl“) zu erleben, fühlt sich der Partner bzw. die Partnerin ausgegrenzt, verletzt und/oder sogar verraten.

 

Es kommt zu Irritationen, Missverständnissen, Streit, Stress, Misstrauen, Verzweiflung, Verlustängsten, Panikattacken, Minderwertigkeitsgefühlen, Eifersucht, Wut, Trauer, innerer Unruhe, kreisende Gedanken, Nervosität, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit bis hin zu Depressionen und gegenseitiger Entfremdung:

 

Die Pornobilder im Kopf erzeugen eine unsichtbare Barriere.

 

> Virtuelles Fremdgehen

 

Virtuelles Fremdgehen führt dazu, dass Beziehungssex an Intimität und Exklusivität verliert und/oder gar verschwindet.

 

> Weitere Folgen / Krankheitsfolgen

 

Sexuelle Dysfunktionen wie z.B. Impotenz, Erektions- und/oder Ejakulationsstörungen gehen bei Cybersexsucht ebenso häufig einher wie auch psychische Probleme wie z.B.:

> Angststörungen

> soziale Kontaktstörungen bis hin zur

> Sozialphobie (als Folge des Rückzugs und der Scham)

> Depressionen usw.

 

Ob diese Anlagen schon vorher bestanden oder inwieweit die Sucht sie ausbildet hat, wird noch erforscht.

 

Auch die beruflichen Leistungen leiden:

Unausgeschlafen mit Müdigkeit und unkonzentriert wartet man an seinem Arbeitsplatz nur noch auf den Feierabend, bis man irgendwann „nur kurz online“ ist, während der Kollege und/oder die Kollegin Mittag macht – und man schließlich auch noch den Job dadurch verliert…

 

Die FKL-Paarberatung steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite:

 

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Für eine Einzeltherapie empfiehlt die FL-Lebensberatung:

 

Diplom-Pädagogin

Karin Leicht

Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

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Bitte beachten Sie:

Dieser Artikel informiert über ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt auch keine Anamnese und auch keine Arzt-Diagnose!

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